Buschwindröschen

Ritual und Anwendung

Beobachte die Blüte an ihrem Standort. Bitte sie nicht um eine Antwort. Schreibe auf, was in dir gerade erst vorsichtig aufblüht, und lasse es unerklärt.

Schlusssatz: Zart ist auch stark.

Beschreibung 

Das Buschwindröschen gehört zu den ersten Frühlingsboten unserer Laubwälder und bildet im zeitigen Frühjahr oft ausgedehnte weiße Blütenteppiche. Die Pflanze ist giftig und besitzt heute keine Bedeutung für die Selbstmedikation, ist jedoch kulturgeschichtlich und im alten Pflanzenbrauchtum interessant.

Erkennungsmerkmale

Ausdauernde, etwa 10 bis 25 cm hohe Frühlingspflanze mit waagerecht kriechendem, braunem Rhizom. Aus dem Rhizom entstehen einzelne Blütentriebe. Unterhalb der Blüte sitzt meist ein Quirl aus drei tief geteilten, handförmigen Hochblättern. Die einzelne Blüte besitzt meist sechs bis acht weiße, außen teilweise rosa bis violett überhauchte Blütenhüllblätter und zahlreiche gelbe Staubblätter. Die Blüten öffnen sich bei Licht und schließen sich bei Dunkelheit oder ungünstigem Wetter. Nach der Blüte entstehen kleine behaarte Nüsschen.